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Frei von jeder Falschheit und Vorurteilen... und ehrlich zu sich selbst. Über sich selbst lachen zu können und zu seinen Fehlern stehen.. das kann nicht jeder. Aber das sind mir die liebsten Menschen. Dazu gehört natürlich zu allererst mal meine Family.. Und das sind Ralf - geliebtes Gattentier - und Christopher, mein 27jähriger Sohn.
Meinen Mann lernte ich am Tiefpunkt meines Lebens kennen und er wurde von Stund an mein Fels in der Brandung. Sein unbändiger Humor, aber auch seine unerschütterliche Ruhe und Willenskraft begleiten mich seit 16 Jahren. Als mein Sohn vor zwei Jahren lebensbedrohlich erkrankte, war er der Mensch an meiner Seite, der mir die nötige Kraft und Ruhe brachte.
 Mein Sohn Christopher... Ende 2007 brach bei ihm eine angeborene Nierenerkrankung aus - das Alport-Syndrom Seitdem kämpft er mit den Behörden um seine Rechte als kranker Mensch... und nicht zuletzt um den Erhalt eines winzigen Stückchens Lebensqualität. Bei 3x-wöchentlicher Dialyse bleibt davon nicht viel übrig und arbeiten ist von Heute auf Morgen erst mal unmöglich geworden.
Gemeinsam sind sie die Menschen, die mich am meisten zum lachen bringen, denn trotz seiner Erkrankung ist meinem Sohn doch noch eine gute Portion Humor geblieben.
 
Meine Uschi.. meine Muse ;-)
"Uschi ihren Pickel.." war die erste Kurzgeschichte, die ich im Ruhrpottdialekt geschrieben habe. Vorlage dazu lieferte mir meine liebe Kollegin und Freundin Ina. Selbst ist sie zwar aus Ossiländ zugewandert, aber sie passt mit ihrem unglaublichen Humor in diese ruhrspöttische Umgebung, als wäre sie hineingeboren worden.

Sie legte sich eines Morgens quer über meinen Schreibtisch und stöhnte über ihren neuesten Pickel.. fühlte sich entstellt, unattraktiv und tageslichtuntauglich. Dies alles in einem solch weinerlichen, gestelzten Tonfall, dass ich spontan in brüllendes Gelächter ausbrach. Kaum hatte sie den Raum verlassen, überschlugen sich förmlich die vielleicht daraus resultierenden Ereignisse in meinem Kopf und meine Finger krampften sich um die Tastatur. ES wollte beschrieben werden.. ES wollte übertrieben werden und ES wollte alle Lacher auf seiner Seite haben. Nachdem ich meine Seiten gefüllt hatte, gab ich ES "Uschi" zu lesen und sie brach in hemmungslose Lachsalven aus. Mut gefasst und meinem kritischsten Publikum - meinen Männern - zu lesen gegeben, war der nächste Schritt. Auch hier gab es lautes Gelächter und das bestärkte mich in meinem weiteren Handeln. Ich stellte die Geschichte (ES) im Internet vor und traf damit auf viel Lob und auch auf Interesse an den Menschen im Ruhrpott. Danach war es ein leichtes, sich eine Duisburger Hüttensiedlung vorzustellen, in der Uschi und Co ihr symphatisches Unwesen treiben.
Ich will nicht versäumen, mich bei all den lieben Menschen zu bedanken, die mich bei meinem Sprung ins Internet so hilfreich unterstützt haben.
Da wäre z.B. meine Freundin Dagmar, die mir Photoimpact näher brachte und so quasi meine Adoptionspapiere bei Wondertalk.de unterschrieb ;-) Sie war mir die erste Hilfe beim basteln meines ersten Buch-Tubes... einfach, indem sie es selbst bastelte *gg**
Danke Dir ewig dafür und für die kreativen Anregungen. Photoimpact gehört seit diesem denkwürdigen Samstag zu meiner zweitliebsten Freizeitbeschäftigung... Vorsicht! Hoher Suchtfaktor ;-)
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